Grundlagen für die Leistung
| Frédéric Launoy Vice President, zuständig für Offerings & Development |
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Innerhalb von Atos Worldline hat die Abteilung O&D die spannende strategische Aufgabe, das globale Softwareangebot des Unternehmens zu erstellen.
Die O&D-Teams müssen sich einer entscheidenden Herausforderung stellen: Den Projektteams leistungsfähige Lösungen zu vertretbaren Kosten zur Verfügung zu stellen. Ziel ist die Identifizierung der gemeinsamen Punkte, der transversalen Lösungen für die Metiers unserer Kunden, um generische Softwarebausteine zu erstellen, die an die Spezifizitäten jedes einzelnen Kunden angepasst werden können. Das Ergebnis eines solchen Ansatzes der Entwicklung ist eine einmalige Ausgewogenheit zwischen Standardisierung Personalisierung, mit der Möglichkeit, Kosten und Leistung zu beherrschen.
Ein Beispiel dieser Strategie der gemeinsamen Entwicklungsbemühungen ist die technologische Erneuerung der europäischen Zahlungsplattformen. Atos Worldline hat eine serviceorientierte Architektur (SOA) gewählt.Die Abteilung O&D hat am Konzept eines gemeinsamen Softwarekerns für alle künftigen Plattformen gearbeitet, die zusätzlich über eine Personalisierung bei jedem Kunden profitieren.
Dasselbe gilt für die Lösung Worldline Contact, die 2009 großen Erfolg hatte. Diese von Atos Worldline entwickelte Lösung ermöglicht die Einrichtung eines leicht benutzerdefinierbaren virtuellen Kontaktzentrums. Die Verwaltung der Kundenbeziehung hat viele Ähnlichkeiten, gemeinsame Standards, ohne Rücksicht auf die Art des Metiers. Diese Standards ermöglichen eine personalisierbare allgemeine Lösung mit Senkung der Kosten für den Atos Worldline-Kunden - eine Win-Win-Lösung, basierend auf der Langzeitsicht der Abteilung O&D sowie auf einer sehr guten Kenntnis des Kerngeschäfts unserer Kunden. Die Fähigkeit, eigene Softwarelösungen auf dem Ensemble seines Metiers zu errichten, ist einmalig für einen Akteur mit einer so großen Verarbeitungskapazität wie Atos Worldline. Eine weitere Priorität der Abteilung O&D: Die Unabhängigkeit des Unternehmens in Bezug auf Software garantieren und Langzeitwert schaffen - mit einmaligen Lösungen am Schnittpunkt der Kompetenzen von eServices und Transaktionen.
Diese Dynamik wird durch eine echte interne Entwicklungskultur aufrecht erhalten. Anstatt schlüsselfertige Lösungen zu erwerben, in die man nicht eingreifen kann, bevorzugen wir die Investition in die Entwicklung unserer eigenen Lösungen, die sich dem Bedarf unserer Kunden perfekt anpassen. In einer solchen Perspektive ist die Langzeitsicht fundamental. Die Zukunftsforschung muss eine feste Bindung zu den Entwicklerteams unterhalten. Daher gehören zu den traditionellen O&D-Aufgaben einerseits die grundlegende Forschung ohne unmittelbar sichtbare Anwendungen, andererseits die Entwicklung von Anwendungen, um den Fortbestand der täglichen Arbeiten zu garantieren.
Know-how zu teilen, Information und Innovation zirkulieren zu lassen – das sind äußerst wichtige Forderungen. Unsere Forschungsteams arbeiten an zahlreichen Objekten.
Open Source-Kräfte nutzen
Atos Worldline arbeitet an zahlreichen Open-Source-Projekten. Dieser besondere Ansatz der Software-Entwicklung ermöglicht es, Leistung und Qualität der Entwicklung bestimmter Anwendungen zu verbessern. Konkret kann Atos Worldline mit Open Source eine effiziente Softwarelösung nehmen und personalisieren, um sie an die Anforderungen ihrer Projekte mit kompletter Beherrschung des Codes anzupassen. Ein weiterer Vorteil von Open Source: Die Möglichkeit der Teilnahme, ja sogar der Einflussnahme auf die Erarbeitung eines Softwarestandards, der sich nach und nach durchsetzt, wobei die Wettbewerbsfähigkeit der intern auf der Grundlage dieses Standards entwickelten Lösungen gewährleistet wird. Das richtige Verhältnis zwischen Eigenentwicklung und Open Source wird so zu einem Hauptthema der Entwicklungspolitik.